/Corona-News am Dienstag: RKI meldet 6408 Corona-Neuinfektionen und 903 neue Todesfälle – DER SPIEGEL

Corona-News am Dienstag: RKI meldet 6408 Corona-Neuinfektionen und 903 neue Todesfälle – DER SPIEGEL

»Die Museen haben schon nach der Phase des ersten Lockdowns ihre Häuser mit großer Sorgfalt der neuen Situation angepasst«, schreiben die Verantwortlichen. Museen seien sichere Orte, in denen Hygienemaßnahmen strikt befolgt und »wie an keinem anderen öffentlichen Ort« überwacht würden. Die meisten Museen verfügten über eine ausgefeilte Klimatechnik und Raumkapazitäten, die Bewegungsabläufe nach Distanzgebot steuern und entzerren könnten.

Museen könnten »für den Hunger auf Kultur ein Angebot machen, ohne die gesellschaftliche Solidarität infrage zu stellen«. Dazu zählen aus Sicht der Leitungen etwa das schrittweise Herauffahren der Museen durch Bildungs- und Lernangebote für Schulen und zunehmend mögliche Individualbesuche in Museen bei Verzicht auf touristische Gruppenbesuche, Führungen oder Veranstaltungen. Schulklassen sollten unabhängig von Individualbesuchern in die Museen kommen können. 

»Wir waren krank wie die Hunde«

06.13 Uhr: Die Eltern von Football-Star Tom Brady haben beide eine schwerere Covid-19-Erkrankung überstanden. Dies teilte der Vater des sechsmaligen Super-Bowl-Gewinners am Montag in einem ESPN-Interview mit. »Wir waren krank wie die Hunde«, sagte Tom Brady Sr., der drei Wochen im Krankenhaus verbracht hatte, »es ging um Leben und Tod.«

Brady Sr. und seine Ehefrau Galynn haben aufgrund der Erkrankung mit dem Coronavirus auch die ersten beiden Saisonspiele ihres berühmten Sohnes mit den Tampa Bay Buccaneers nicht verfolgen können. »Wir haben vorher noch nie ein Spiel verpasst«, sagte Bradys Vater. Seine Frau sei nicht im Krankenhaus gewesen, sie sei von ihrer Tochter, einer Krankenschwester, zu Hause versorgt worden.

Sein Sohn habe mit der Erkrankung seiner Eltern schwer zu kämpfen gehabt. »Wir haben jeden Tag auf dem Weg zu seinem Training und zurück miteinander kommuniziert«, sagte Brady Sr., »er hat sich große Sorgen gemacht.«

Grüne beklagen Missachtung des Parlaments in Coronakrise 

06.03 Uhr: Die Grünen werfen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut vor, den Bundestag unzureichend in die Bekämpfung der Corona-Pandemie einzubinden. »Es ist eine Unverschämtheit, dass die Bundeskanzlerin diese Woche nicht dem Plenum Rede und Antwort steht«, sagte Grünenfraktionschef Anton Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur. »Darin setzt sich die Missachtung der Regierung gegenüber dem Parlament in der Corona-Krisenbekämpfung fort.«

Die Grünen hatten vergeblich verlangt, dass Merkel eine Woche nach der Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns eine Regierungserklärung im Bundestag abgibt. Die Kanzlerin hatte zuletzt am 16. Dezember in einer Regierungsbefragung ihren Kurs im Kampf gegen Corona erläutert. Die letzte Regierungserklärung dazu mit anschließender Debatte gab sie am 26. November ab.

US-Demokraten wollen Corona-Hilfen notfalls per Sonderverfahren durchsetzen

04.28 Uhr: Die US-Demokraten wollen versuchen, das angepeilte 1,9 Billionen Dollar schwere Corona-Hilfspaket von Präsident Joe Biden bei Widerstand der Republikaner zumindest in großen Teilen in einem beschleunigten Verfahren durchzubringen. Der Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, sagt dem Sender MSNBC, sollten die Republikaner das Vorhaben im Kongress blockieren, werde er auf das sogenannte Reconciliation-Verfahren zurückgreifen. Dadurch würde die Redezeit im Senat begrenzt und damit die Möglichkeit der Blockade. Außerdem könnten große Teile des Gesetzespakets mit einfacher Mehrheit verabschiedet werden.

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